wieso ein freiwilligendienst?
Nun, ich gebe zu, es war mehr ein Gefühl als vernünftiges Raisonieren, dass mich auf die Idee brachte, mal wieder ein Jahr ins Ausland zu gehen. Und es war reines Gefühl und überhaupt kein Raisonieren, dass es diesmal Afrika sein sollte.
Wenn ich versuchen würde, dieses Gefühl in Worte zu fassen, dann käme wohl am ehesten dabei raus, dass ich das Abenteuer meines Lebens erwarte. Dass ich die Konfrontation suche. Mit ganz neuen Dingen und Problemen, die wahrscheinlich nicht immer einfach sein werden. Und mit mir selbst, was ganz sicher nicht immer einfach sein wird.
Ich möchte die Freiheit spüren, meine Verpflichtungen hier in Deutschland noch einmal ganz weit hinter mir lassen und mich einfach in den Tag treiben lassen.
Ich erhoffe mir aber auch (und das ist mir durchaus sehr wichtig), einen Beitrag zur Völkerverständigung und zum Austausch der Kulturen leisten zu können. Ich will bei den Menschen sein. Mit ihnen gemeinsam Bilder prägen. Und eine gute Zeit zusammen mit ihnen verbringen.
Und ich will nach Afrika. Heiß, staubig, laut und bunt. Ich freu mich drauf :).